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Wenn ich eine Geschichte zu erzählen hätte würde ich das tun. Aber ich habe keine Geschichte zu erzählen. Da ist nichts, das für irgendjemanden dort draußen von Belang sein könnte. Das ist nicht so einfach. Einfach da zu sitzen und damit aufzuhören an dich zu denken, weil du das eigentlich überhaupt nicht verdient hast. Das ist nicht so einfach. Still zu bleiben und zu versuchen sich nicht zu erinnern. Das ist nicht so einfach, der Wut mehr Macht zuzuschreiben als dem Vermissen. Ich sitze da und meine Gedanken überschlagen sich. Sie fallen über ihre eigenen Füße, kommen ins schleudern, fallen und schlagen sich die Knie auf. Sie tun weh. Sie überrennen sich, drängen sich gegenseitig von der Straße und wenn ich ihnen dann Luft geben möchte, Platz genug um sich frei zu entfalten, dann verschwinden sie auf einmal und alles was eben noch voll war ist auf einmal gähnend leer. Und dann stehe ich da in einem Raum und schreie. Ich schreie so lange bis ich nicht mehr atmen kann und dann setze ich mich hin und starre zur Tür, bis du wieder kommst. Ich sitze einfach nur regungslos da und starre die Wand an. Weil das nicht so einfach ist aufzustehen, zur Tür hinaus zu laufen und dort hin zu gehen wohin die Füße einen tragen ohne zurückzuschauen, ohne noch einmal zu warten. Das ist nicht so einfach. Das aufhören zu warten. Und es ist auch nicht schlimm. Aber wenn ich dort draußen warten würde, dann würdest du mich vielleicht nicht mehr finden, deswegen bleibe ich hier. |
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