|
Weißt du, du hast mich so oft niedergeschmettert, der Aufprall wurde von Mal zu Mal schmerzhafter. Ich hatte immer wieder Vertrauen in dich, doch es wurde von Mal zu Mal weniger, bis es sich irgendwann in Luft auflöste. Ich habe es dir gesagt, ich habe dich angeschrien, wir hätten zusammen alles erreichen können. Wir hätten die Berge des Schmerzes und die Täler der Traurigkeit durchqueren können, wenn wir uns auf dem Weg ins Ziel nicht losgelassen hätten. Du hast zurück geschrien, doch dann wurden wir immer leiser, bis wir schließlich verstummten. Ich denke, wir haben beide viel zu viel gesagt, was wir nicht so gemeint hatten, dann schwiegen wir uns an, stundenlang. Wo es doch so wichtig war zu reden. Wir haben es nicht mehr ausgehalten. Ich habe dich angefleht, ich habe geweint, aber ich konnte es dir nicht klar machen, du wolltest es nicht hören. Irgendwann musste ich doch aufgeben, hatte ich denn eine andere Wahl? Du hast es bereut, aber ich bin keine Marionette mit der du machen kannst was du willst. Du hast mich fallen lassen und jedes Mal als ich kurz vorm Aufprall war kamst du und hast mich abgefangen. Du hast mir hoch geholfen, aber von Mal zu Mal weniger… und irgendwann hast du nur noch von oben zugesehen und mich dann liegen lassen. Du hast mir so viele Tage zur Hölle gemacht und hast dich dann wieder in mein Herz gelächelt. Ich schätze, es hätte nicht sein sollen, denn es hätte alles anders ausgehen können, wir zwei, wir hätten es ändern können, wenn wir es so gewollt hätten… Du und ich.
|
home archive themes |