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Ich meine, warum machst du das alles? Warum siehst du mich so an als sei ich etwas besonderes? Etwas das dich berührt. Warum folgst du mir, wenn ich allein sein will? Allein sein möchte, wegen dir. Warum bist du da, wenn du doch so weit weg sein solltest? Warum erzählst du mir all diese Dinge? Sag es mir. Sag mir warum du das Gespräch mit mir suchst und warum ich manchmal deinen Blick auf meiner Haut spüre, obwohl du mich nicht einmal ansiehst. Sag mir warum ich mich so fühle als hätte man mich irgendwo innerlich so sehr verletzt, dass ich keine Luft mehr bekomme. Sag mir warum ich den ganzen Weg nach Hause tausende Wortfetzen in meinem Kopf hatte, die alle deinen Namen trugen und deinen bescheuerten Duft gerochen habe? Nicht den Duft deines Parfüms, sondern den deiner Haut. Weißt du, ich würde einfach gerne vergessen, wie schön ich dich finde. Wie wunderschön. Aber dann, dann stehst du neben mir, du stehst einfach neben mir, schweigst oder lachst und bist dabei so schön, dass ich vergesse wie sehr das alles manchmal weh tut. Es bedeutet mir etwas, wenn du neben mir stehst. Auch wenn du schweigst. Wenn du hier neben mir bist, dann reicht das. Es bedeutet mir etwas, wenn du mich betrachtest, wenn ich etwas sage, wenn du genau hinhörst. Und deine Augen, dein Blick, wenn ich meine Gedanken ausspreche. Oder lache, oder jemandem zuhöre oder einfach nur meinen Blick senke, weil ich manchmal verschwinde. Und dann, wenn ich mich gerade ein bisschen verliere, wenn meine Gedanken sich zersetzen, wenn Gefühle durch meine Venen fließen.. dann betrachtest du mich. Du siehst mich an, du spürst, wenn ich manchmal verschwinde. Du spürst das. Und manchmal durchbricht deine Stimme die Stille und du flüsterst etwas. Vielleicht ein Wort, einen Satz. Einen Satz, den ich nicht einmal erwidern muss. Da reicht auch nur ein Blick von mir und du verstehst. Du verstehst es. Mich. Mein Lachen. Meine Gedanken. Meine Gefühle.
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